Deine Privatsphäre und Anonymität sind definitiv ein anderes Thema. Ja, auf den Portalen arbeitest du mit Pseudonym und bist somit namentlich durchaus den Zuschauern gegenüber anonym. Trotzdem stehst du im Internet und bist sichtbar. Du hast keine Ahnung, wer dir zuschaut, es könnte also auch der Typ vom Jobcenter sein. Anonym bist du also künftig nicht mehr und hier gilt das olle Sprichwort des Internets: Was einmal online ist, bleibt online. Du solltest dir also genau überlegen, wie du vorgehst. Als Camgirl wieder einen Job zu bekommen, kann tatsächlich schwer sein.

Eine Möglichkeit ist, dass du dir gleich eine Marke mit Maske aufbaust. Schon auf deinen Profilfotos trägst du eine und hältst das auch bei jedem Stream als Camgirl durch. So kannst du online Geld verdienen, zeigst aber nicht dein Gesicht. Darauf steht nicht jeder, andere hingegen finden es extra erregend, wenn sie ihr Gegenüber nie sehen. Magst du dann auch noch ein wenig in den BDSM-Bereich abdriften, solltest du keinen Zuschauermangel haben.

Deine Profile und Inhalte auf den Portalen kannst du immer löschen. Anders sieht es aus, wenn du in den Bereich der Pornos gehst. Sie können von den Portalen heruntergeladen werden und verschwinden somit nie wieder aus dem Netz.

Bei Chatpartnern wirst du viele liebe Männer kennenlernen, aber auch immer mal das, entschuldige, Arschloch. Auch die lieben Menschen werden dich nach Dingen fragen, die du seltsam oder verstörend findest. Nimm dir das niemals zu Herzen und lass es emotional nicht an dich heran, wenn sie dich wie Fickvorlagen behandeln.