Steuerlich musst du deine Tätigkeit natürlich angeben, auch das Jobcenter muss davon wissen. Zudem ist es ein Gewerbe, das angemeldet werden muss.
Dass du dir Gedanken über deine Privatsphäre und die Anonymität machst, ist gut. Deine Privatsphäre kannst du natürlich halten, sofern du aufpasst, dass auch auf Handyvideos und Co. niemals ein markantes Detail der Umgebung zu finden ist. Anonym bist du online zwar namentlich, aber sonst nur, wenn du dich maskierst. Das muss man mögen.

Die Webcamstreams sind fordernd. Du wirst Wünsche zu hören bekommen, die teils lustig, ungewöhnlich oder einfach nur verstörend sind. Irgendwann sollst du dir den Dildo in die Kehle stecken und sabbernd über die Tastatur mitteilen, wie geil du gerade bist. Geil sein ist ohnehin das Attribut deines neuen Lebens. Möglichst lautstark. Warst du im Bett bislang ruhig, so solltest du die Kampfstöhner sofort lernen.

Ich rate dir nur, nicht zu schnell – oder gar nicht – mit Sexdrehs und Pornos anzufangen. Nicht nur musst du dich mit wildfremden Kerlen im Hotelzimmer treffen, dieser Content bleibt auch für alle Ewigkeiten im Netz. Du kannst löschen, soviel du willst, aber sobald nur eine Person die Filmchen heruntergeladen hat, können sie immer wieder online kommen.